Design und Architektur der Ausstellung werden von dem Berliner Gestaltungsbüro gewerk design entwickelt. Das Neue Palais ist für die Gestalter das Hauptexponat.


Zwölf Embleme für die zwölf Themenbereiche im Schloss und im Garten dienen der Orientierung. Der Besucher kann zwischen drei Eingängen in das Schloss wählen. Er folgt keinem vorgegebenen Rundgang, sondern erschließt sich die einzelnen Themenbereiche nach persönlichem Interesse.Dabei wandelt er auf einem temporär eingebrachten Steg, der sich als modernes und zweckmäßiges Gestaltungselement über den historisch wertvollen Boden legt. Der Steg dient neben der Orientierung und inhaltlichen Information auch der Unterbringung der technischen Versorgungsstränge der Ausstellung.

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Als übergeordnetes Leitsystem werden die vier Treppenhäuser in eine strukturierende Farbstimmung getaucht, die sich zur besseren Orientierung der Besucher auch außerhalb des Neuen Palais wiederfinden wird. Die gestalterischen Interventionen innerhalb der Schlossräume stellen eine Beziehung zwischen den ausgestellten Objekten und dem barocken Inventar des Schlosses her. Neben diesen minimalen gestalterischen Eingriffen werden Raum-in-Raum Installationen für eindrucksvolle Inszenierungen genutzt. So entsteht eine abwechslungsreiche Raumdramaturgie, die "Lust und Laune" macht, im Schloss zu flanieren und sich mit dem Charakter und der Welt Friedrich des Großen zu beschäftigen.


 


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