Am 300. Geburtstag Friedrichs des Großen feierten Berliner und Brandenburger auf vielfältige Weise.


Entspanntes Gedenken, offizieller Festakt, Musik und viele Feiern: Am 24. Januar wurde in Potsdam und Berlin auf vielfältige Weise an den vor 300 Jahren in Berlin zur Welt gekommenen Friedrich erinnert.
Kranzniederlegung zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen (c) SPSGUm 9 Uhr legten Besucher Blumen und Kränze auf das Grab Friedrichs des Großen am Schloss Sanssouci, darunter Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Kulturstaatssekretär des Landes Berlin, André Schmitz, Georg Friedrich Prinz von Preußen und der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Prof. Hartmut Dorgerloh. Kurz darauf besuchten zahlreiche Traditionsvereine das Grab Friedrichs auf der obersten Sanssouci-Terrasse.


Festakt im Berliner Konzerthaus zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen (c) SPSGAm frühen Nachmittag fand im Berliner Konzerthaus der von den Ländern Berlin und Brandenburg ausgerichtete Festakt statt. In seinem Grußwort warb Bundespräsident Christian Wulff für einen differenzierten Blick auf Friedrich: "Es steht uns nicht zu, den Stab über Friedrich zu brechen. Aber wir sollten uns auch davor hüten, einen Mythos zu pflegen."

Seine Vorredner, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Ministerpräsident Platzeck, betonten ebenfalls die Notwendigkeit, sich mit der Widersprüchlichkeit der Person Friedrich auseinanderzusetzen, und Georg Friedrich Prinz von Preußen plädierte für einen "unbefangeneren" Umgang mit seinem Vorfahren. Den ›› Festvortrag hielt der an der britischen Universität Cambridge lehrende Historiker Christopher Clark.

"Happy Birthday, Friedrich!" hieß es dann am Abend in Potsdam, wo "Kulturland Brandenburg e.V." die Veranstaltungsreihe "Kommt zur Vernunft! Friedrich der Zweite von Preuszen" und das Filmmuseum Potsdam die Ausstellung "Der falsche Fritz" eröffneten.
In Berlin gab es in der Philharmonie ein Konzert zum 300. Geburtstag Friedrichs.

 


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