Schatullrechnungen Friedrichs des Großen erforscht, digital erschlossen und auf der Online-Publikations-Plattform www.perspektivia.net veröffentlicht


Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat in Kooperation mit dem Geheimen Staatsarchiv zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und in Zusammenarbeit mit perspectivia.net der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland die Schatullrechnungen Friedrichs des Großen erforscht, digital erschlossen und auf der Online-Publikations-Plattform ›› www.perspectivia.net veröffentlicht. Diese Auswertung machte deutlich, dass Friedrich so sparsam nicht war wie bisher angenommen: Der König gönnte sich privat auch gern etwas Luxus.

Die Schatullrechnungen – eine Art private Kontoauszüge mit rd. 20.000 Einzelposten – kannten nur sehr wenige Vertraute des Königs. Diese erste umfassende Auswertung lässt erkennen, wie konsequent der König seine Vorlieben pflegte. Er leistete sich kostbaren Champagner und Weine, Obst wie Kirschen und Melonen im Winter, ließ für seine Windspiele "ein Kleid für den kleinen Hund" als Kälteschutz schneidern und verteilte Zulagen an Künstler wie die Tänzerin Barberina, um sie an den Hof zu binden.

Unterstützt wurde das Projekt von der Stapp-Stiftung sowie von der Stiftung "pro Sanssouci". Informationen unter:
›› quellen.perspectivia.net/bestaende/spsg-schatullrechnungen

 


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